Zwei Romane. Eine Zukunft. Viele Fragen.
Eine Zukunft.
Zwei Perspektiven.
Wie verändert sich eine Gesellschaft, wenn Sicherheit und Ordnung wichtiger werden als die Freiheit, die sie schützen sollen? Die Romane GELDWÄSCHE und GEMEINSCHAFT erzählen von derselben möglichen Zukunft – aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

GELDWÄSCHE · STEVEN BLECHVOGEL
Die literarische Welt
Zwei Geschichten. Dieselbe Welt.
Der eine Roman fragt, wie eine neue Ordnung entsteht. Der andere richtet den Blick auf das Leben der Menschen in dieser Ordnung.
Roman · Politische Zukunftsliteratur
GELDWÄSCHE
2008 beginnt bei der Bundesbank ein Projekt zur Absicherung des Zahlungsverkehrs. Jahrzehnte später fragt sich Markus Bayer, welche Ordnung seine Arbeit möglich gemacht hat – und welche Verantwortung er dafür trägt.
Weiterer Roman · In Vorbereitung
GEMEINSCHAFT
Herbst 2046. Ein gewöhnlicher Bürger arbeitet als Setzer einer Tageszeitung. Er erlebt die Gesellschaft, deren Entstehung GELDWÄSCHE beschreibt – aus einer anderen, unmittelbareren Perspektive.
Weitere Informationen folgen
Eine Frage aus GELDWÄSCHE
„Reicht es aus, seine Arbeit richtig zu machen, wenn man irgendwann erkennt, dass sie dem Falschen dient?“
Aus dem Vorwort des Autors
Leseprobe · GELDWÄSCHE
Eine Münze. Eine Frage. Eine Geschichte.
Schon der Prolog führt in eine Zukunft, in der der Euro nur noch eine Erinnerung ist.
Der alte Mann hatte sein Buch wieder aufgeschlagen.
Zwölf Gemeinschaftsmark.
Er schüttelte den Kopf. Manche Leute hatten merkwürdige Vorstellungen davon, was Dinge wert waren.
Die Zwei-Euro-Münze lag noch auf dem Tresen. Deutscher Adler, Prägestätte Hamburg. Früher hätte niemand sie lange angesehen. Heute kamen Menschen in seinen Laden, die sich nicht einmal mehr daran erinnerten, damit bezahlt zu haben.
Aus GELDWÄSCHE · Prolog (Auszug)
Raum für Gedanken
Nicht jede Frage braucht eine einfache Antwort.
Diese Geschichten sollen nicht sagen, was man denken muss. Sie laden dazu ein, genauer hinzusehen und miteinander zu sprechen.
01 / VERANTWORTUNG
Wann wird aus Pflichterfüllung Mitverantwortung?
02 / FREIHEIT
Wie viel Kontrolle verträgt eine freie Gesellschaft?
03 / VERTRAUEN